Dienstag, 29. Mai 2012

Zu viele Tränen, zu viele Zusammenbrüche.
Es ist leicht, sich hinter diesen Mauern zu verbergen, immer nur im Schatten zu gehen. Wenn ich mich bloß von meinen Ängsten lösen könnte, die wie schwere Ketten um mich hängen, verriegelt mit einem riesigem Schloss. Gefangen, unzugänglich. Allein, festsitzend in meinem eigenem Körper, verletze ich mich, verletze ich Dich. Ein schlechter Traum, der kein Ende nimmt. Ist da draußen jemand, den ich hinter meine Mauer schauen lassen kann? Ist da draußen jemand, der mir in die Dunkelheit folgt? Ist da draußen jemand, der mich befreit?
Ich möchte nicht mehr fallen müssen. Ich möchte die Sonne sehen. Ich möchte Sonne sein, Sonne geben. Ich möchte wieder lieben. Aus meiner eigenen endlosen Dunkelheit entfliehen. 
Frei sein.

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