Mittwoch, 28. November 2012
Mein lauter Herzschlag. Dieser Gedanke. Dein Name. Deine Art. Dein Lachen. Du bist es. Ich kann dich nicht vergessen. Ich schließe die Augen. Dreh das Lied auf. Es ist nur ein Hintergrund dieses Momentes, dieser Minute, dieser Sekunde. Es erinnert mich an dich. Meine Augen werden glasig - eine Träne rollt über mein Gesicht. Sehnsucht oder doch eher Verzweiflung? Ich weiß es nicht. Dieser Schmerz - unerträglich! Alles kommt mir sinnlos vor. Du bist nicht bei mir - du fehlst! Ich schau aus dem Fenster, alles ist dunkel. Warum hab ich das gemacht? Warum habe ich mich auf dich eingelassen? Deine Küsse - unglaublich schön. Ich habe mich fallen gelassen. Dieses Gefühl. Es war wunderschön. Egal was ich sehe oder höre, ich muss immer an dich denken. War das ein Fehler, das zu glauben, was du sagtest?
Dienstag, 27. November 2012
Donnerstag, 22. November 2012
Dieses Gefühl, dass du verspürst, wenn du merkst das es mehr als nur verliebt sein ist. Dieses Gefühl von richtiger Liebe. Es raubt dir den Atem und lässt dich gleichzeitig aufatmen. - sie lässt mich aufatmen. Für mich ist sie mehr, als nur eine von vielen. Für mich ist sie diese eine unter vielen. Sie zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht und zeigt wie es ist glücklich zu sein. Auch, wenn es oft nur für einen kurzen Moment ausreicht.. sie schafft es !
Manchmal hat man so Tage, wo man gar nicht so recht wieß was man sagen soll, weil einfach zu viel in einem vor geht. So viele Gefühle, Emotionen und Gedanken. Man weiß einfach nicht mehr wo einem der Kopf steht. Genau dann ist es immer schön zu wissen, dass es da einen Menschen gibt, der dir zuhört. Egal um was geht, du kannst einfach drauf los reden. Für mich ist dieser Mensch meine große Schwester. Sie ist für mich so viel mehr, als nur eine gute Freundin. Ich kann frei mit ihr reden, so wie es mir gerade passt & sie versteht mich einfach!
Mittwoch, 21. November 2012
Du hast gesagt, dass du mich nicht mehr lieben würdest. Du hast gesagt, dass du aber trotzdem immer noch für mich da wärst. Du hast gesagt, dass ich dich immer anrufen könne. Du hast gesagt, dass wir noch Freunde bleiben können. Aber einmal hast du auch gesagt: Ich werde nie aufhören, dich zu lieben..
Sie sucht den Jungen der am Telefon bleibt, wenn es nichts zu sagen gibt. Der neben ihr steht und seinen Arm um sie legt. Der immer ihre Hand halten will. Der sie stunden lang angucken kann, ohne seinen Blick ab zu wenden. Der sie im perfekten Moment zum ersten mal küsst. Der ihr zuhört. Der sich gegen die ganze Welt stellen würde, um bei ihr zu sein. Der mit dem sie Spaß hat. Bei dem sie einfach sie sein kann. Der eine, der lieber bei ihr, als bei seinen Freunden ist. Jemand der nicht 24 stunden zockt, sondern mit ihr schreibt. Jemand der auch einfach mal neben ihr sitzen kann, ohne zu reden. Der einfach bei ihr sein will, egal warum. Sie wünscht sich die perfekte Beziehung, für die die meisten nicht genug stolz haben..
In einer Beziehung geht es nicht darum, dass man immer und überall glücklich ist und das immer alles perfekt läuft! In einer Beziehung geht es darum den anderen zu akzeptieren, zu verstehen, zu vertrauen, ihn mit seinen Fehlern zu akzeptieren und vor allem das man auch die schlimmsten Zeiten zusammen übersteht und nicht beim kleinsten Tief das Handtuch wirft! Denn jede Beziehung hat Höhen und Tiefen, doch nur wer wirklich zusammenhält und nichts trennen kann, übersteht Tiefen genauso wie Höhen.
"Es gibt viele Fotos von Bergsteigern auf Gipfeln. Sie lachen darauf, sind extatisch, blicken triumphierend. Auf dem Weg nach oben werden keine Fotos gemacht. Wer will sich schon an den harten Weg erinnern. Wir treiben uns an, weil wir es müssen, nicht weil es uns gefällt.Der erbarmungslose Aufstieg. Man quält sich und es tut weh über sich hinaus zu wachsen. Nein, davon macht Niemand Fotos. Daran will sich niemand erinnern. Wir wollen uns nur an die Aussicht vom Gipfel erinnnern, an den atemberaubenden Moment, als man ganz oben stand. Deswegen treiben wir uns so an. Und die Mühe lohnt sich - das ist das Verrückte daran. Dafür nehmen wir alles in Kauf."
Dienstag, 20. November 2012
Merci, dass es dich gibt Paddy !♥
ohne dich hätte ich wahrscheinlich die ganze nacht lang wach im bett gelegen und nachgedacht. meine angst konntest du mir zwar nicht nehmen, aber es tat gut mit dir zu reden. einfach das gefühl zu haben verstanden zu werden und nicht alleine mit dem 'problem' da zu stehen.. auch du hast mir zwar geraten erstmal eine nacht drüber zu schlafen, aber genau das werde ich jetzt auch tun. good night :*
ohne dich hätte ich wahrscheinlich die ganze nacht lang wach im bett gelegen und nachgedacht. meine angst konntest du mir zwar nicht nehmen, aber es tat gut mit dir zu reden. einfach das gefühl zu haben verstanden zu werden und nicht alleine mit dem 'problem' da zu stehen.. auch du hast mir zwar geraten erstmal eine nacht drüber zu schlafen, aber genau das werde ich jetzt auch tun. good night :*
Ich hatte einfach mal Liebeskummer und habe es auch immer noch, aber das spielt mal keine Rolle. Spielt es eigentlich nie.. naja, Liebeskummer ist doch was ganz menschliches nehme ich mal an. Vorhin habe ich mit einem mir wichtigem Menschen geschrieben. - Mit ihr, hihi :3 Auf jeden Fall hat sie mich gefragt was los ist und so.. ich rede ganz normal mit ihr wie immer und frag dann so ganz neben bei in wen sie eigentlich verliebt ist und dann *bähm* der Schock; sie so: dich :/ ... - darauf war ich erstmal sprachlos. Ich meine, sie weiß das ich Bi-sexuell bin, aber das es soweit kommt hätte ich nicht gedacht. Die Liebe kennt natürlich keine Entfernung, aber zwischen uns liegen schon die einen oder anderen Kilometer. Ich habe ihr gesagt, dass zwar Gefühle da sind.. ich aber erstmal 'ne Nacht drüber schlafen muss. Oder hätte ich lieber gleich 2 schreiben sollen.. oder 3 oder doch 4, 5, 6, 7 ,8,9,10,11,12,13.. ich weiß es nicht. Hätte ich ihr schreiben sollen, dass ich die ganzen letzten Tage damit verbracht habe an sie zu denken? Das ich mir jede Nacht nichts sehnlicher wünsche, als neben ihr zu liegen? Wäre das richtig gewesen oder einer der größten Fehler meines Lebens. Ist sie nun dieses eine Mädchen die mir meine Angst nimmt? - Die Angst, die Wahrheit zu sagen. Es weiß doch eigentlich keiner außer ihr.. naja und Paddy. - oh Gott Paddy:o Ich werde mal mit ihm sprechen .. vielleicht weiß er Rat. Hade Lan, <3
Sonntag, 18. November 2012
Und dann kommt dieser eine Moment, an dem du einfach nur da sitzt und nachdenkst. An die vergangenden Tage. Meine Vergangenheit ist nicht leicht. Ich kann stolz auf mich sein, dass ich es gepackt habe. Doch das stimmt nicht so ganz. Zu oft habe ich versucht es zu beenden. Diesen Druck zu stoppen. Auch, wenn ich in diesem Punkt versagt habe, habe ich aufgegeben. Diese Erinnerungen an damals machen mich kaputt. Diese Bilder, die sich in meinem Kopf abspielen, sie werden mich nie mehr loslassen. Es tut weh. Immer wieder daran erinnernt zu werden, wie schlimm alles war. Sie haben mich im Stich gelassen. Ich war schuld. Immer & für alles - zumindest für meine Mommy. Ich verstehe bis heute nicht wieso, aber für sie war es immer richtig. Jede Nacht, wenn sie dann irgendwann mal nach Hause kam und ich meine Mommy in den Arm nehmen wollte, ging sie auf mich los. Ich war noch so klein und hilflos. Wie hätte ich das verstehen sollen. Ich wollte deine kleine süße Tochter sein. Ganz alleine für dich wollte ich perfekt sein. Doch du hast zu viel von mir verlangt. Ich war zu klein um alleine klar zu kommen, doch genau das hast du von mir verlangt. Du wolltest, dass ich funktioniere wie eine Maschiene. Ohne Mengel & Fehler, doch was du nicht bedacht hast war, dass ich Gefühle hatte. Ich wollte einfach nur eine schöne Kindheit haben. Du hast mir meine Freude und Träume genommen. Mittlerweile bin ich 16 Jahre alt und habe mein Leben zuende gelebt. Für mich ergibt es keinen Sinn mehr weiter zu machen. Wofür dem Druck noch stand halten? Sie tut es immer noch. Auf mich los gehen. Meine Gefühle ignorieren und mehr verlangen, als es für mich möglich ist.
Er hätte bei mir bleiben müssen. Es hätte nicht passieren dürfen. Wir waren glücklich. Mehr, als nur das. Wir waren unendlich zufrieden. Unsere Beziehung war ein Traum. Es war mehr, als nur Liebe zwischen uns! Es hätte ihm nicht passieren dürfen. Ich habe ihn so sehr geliebt. Er war perfekt. Perfekt für mich. Wir waren wie für einander bestimmt. Ich habe ihm blind vertraut. Diese eine Nacht. Ich weiß nicht, wie du dich dazu entschlossen konntest mir das anzutun. Es war schmerzhaft. Es tat weh! Ich wollte dir verzeihen. Ich wollte es vergessen. Ich wollte dich nicht velieren. Doch ich habe es nicht geschafft. Es war die Hölle für mich, dass musst du mir glauben. Ich konnte nicht mehr neben dir einschlafen. Die Angst war zu groß. Ich hätte nie gedacht, dass es mal etwas geben würde was stärker ist als meine Liebe zu dir. Doch diese Angst. Sie war größer und stärker. Es ist traurig, aber wahr. Ich würde dich so gerne wieder bei mir haben, doch es wird niemals wieder so sein können wie damals.
Es ist ein merkwürdiges Gefühl. Sie ist dort & ich hier, aber trotzdem fühle ich mich, als wäre ich ihr ganz nahe. Sie bringt mich zum Lächeln und macht mich glücklich. Ich kann gar nicht mehr anders, als an sie zu denken. Immer öfters erwische ich mich selbst dabei wie ich an sie denke und Lächeln muss. Sie ist ein so wundervolles Mädchen. Was aber keiner weiß ist, dass ich so bin.. wie ich nun mal bin. Davon abgesehen das es mir wohl auch keiner glauben würde, kann ich es mir nicht erlauben, öffentlich damit umzugehen. Für sie mag es kein Problem sein, aber bei mir ist das anders. Keiner würde es vermuten und ich habe ehrlich gesagt Angst. Angst vor deren Reaktion, aber ich habe keine Angst vor meinen Gefühlen zu ihr. Sie ist mein Mädchen und ich liebe sie! Es ist schwer zu beschreiben, aber da ist dieses gewisse etwas. Dieses etwas, was man wohl Liebe nennt :o Diese Gefühle, die ich für sie habe. - Sie sind echt!
Es regnet. Die Regentropfen prasseln ans Fenster. Ich habe so oft gesagt dass ich dich hasse das ich mich frage ob ich mich selbst belüge. Die Musik läuft und dein bild geht nicht aus meinem kopf. Das was du mir angetan hast. Wie oft du mir wehgetan hast. Ich werde es nie vergessen. Doch ich spüre immer noch deinen ring. Deine Worte in meinem kopf. Und dein blick. Ich frage mich wie oft du mich belogen hast. Wie oft du mich geküsst hast und an sie gedacht hast. Haste mich überhaupt geliebt? Der druck kommt wieder doch ich habe es zu vielen versprochen. Zu vielen den ich nicht wehtun wollen würde. Ich nahm ein Blatt und schrieb. Über alles wie ich dich geliebt hab. Wie ich dich hasse. Wie du mir wehgetan hast. So dolle. Doch es geht nicht mehr. Warum? Was hat sie? Das du immer anderen weh tust für sie? Das du andere steh läst? Ich werde nie eine antwort kriegen. Deine Sachen sind schon weg. Alles was mich an dich errinnert. Weg. Wie als ob es dich nie gegeben hätte. Nur der schmerz. Der ist da. Und was mach ich dagegen? Ich will nicht. Das Blatt landet zerknüllt in der ecke. Die tränen laufen. Und ich höre wieder die stimme. Deine. Deine versprechen. Die Worte die ich so geliebt hab. Die mein herz höher schlagen gelassen haben. Und doch jetzt tun sie nur noch weh. Wenn du mich doch so geliebt hast. Warum hast du so viele versprechen gemacht. Warum lässt du mich so leiden. Ich kann lachen. Aber es errinnert mich zu viel an dich. Plop. plop. plop der regen klatscht gegen das Fenster. Ich muss raus. Nur ein T-Shirt. Ohne Schlüssel. Ich will nicht zurück. Ich hab dir mein herz geschenkt. Und du. Du hast es mir kaputt wieder gegeben. Die nässe ist schön. Schön kühl. Das Dorf ist leer. Es ist nachts. Ein bisschen kalt. Aber spüren tu ich es nicht wirklich. Dong. Dong. Dong. Dong. Es ist drei Uhr. Nirgends licht. Es fühlt sich wie mein inneres an. Es ist dunkel. Kalt. Um die Uhrzeit denk ich immer an dich. Warum. Hab ich mich gefragt. Eigentlich hasse ich dich. Sie? Sie hat doch alles. Warum nimmt ihr mir alles weg was ich liebe. Ich suche doch nur den Menschen der mich liebt. Es ernst meint. Ich sitze an der Bushaltestelle. Der regen ist schön wie er fällt. Wie die tropfen auf dem harten Boden auftreffen. Ich gucke zum Feld. Ich denke an den Abend. An dem du gesagt hast ich brauch keine angst haben du bist da. Wo du mir was versprochen hast. Das was ich nie hören wollte. Denn man kann es nicht halten. Doch du hast es getan. Ich mache nie Schluss. Warum verspricht man so was? Ich gehe Richtung Feld. Ich spüre deine hand. Wie sie langsam nach meiner greift. Ich spüre deine weichen Lippen. Wie du mich zärtlich aber doch fest und so unglaublich geküsst hast. Manchmal denke ich ich kann nicht mehr. Aber heute bin ich am ende es ist eine Woche her. Ich hasse dich. Ich will dich nicht lieben. Das hab ich immer gesagt. Wenn ich an dich dachte war ich sauer. Wenn ich nicht an dich dachte glücklich. Meine Füße wurden schwer. Meine Klamotten voller Wasser. Eine Zigarette nach der andern. Der Boden ist matschig. Ich bin da. Doch ich hab Angst. Mehr angst als das letzte mal. Weil ich weiß das ich nicht wieder komme. Meine Hände zittern. Ich lasse deine hand los. Flüstere deinen Namen in den regen. Ich muss alleine weiter gehen. Stelle mich auf meine Zehen spitzen. Berühre ein letztes Mal deine Lippen. Führ mit meinem Finger über deine Lippen. Ich schließe die Augen und hauche deinen Namen. Ich wurde dich so gern mitnehmen. Es geht nicht. Ich spüre mein herz und sag es ein letztes mal. Ich liebe dich doch. Aber muss dich jetzt hier lassen. Ich öffne die Augen. Du bist weg. Wo hin. Ich spüre meine tränen. Die erste träne nach der Trennung. Ich spüre es obwohl es regnet. Denn es ist als ob du über meine Wange fließt. Du verläst mich. Und als ich mich endlich verabschiedet habe ging ich. Ich gehe über die Steine. Das holz ist viel zu rutschig. Doch ich gehe trotzdem drauf. Auf einmal spüre ich einen schmerz. Ich sah blut. Ich konnte meinen Körper nicht bewegen. Ich konnte nicht richtig sehen. Mein kopf tut so weh. Aber die Schine unter meinem kopf spürte ich noch. Ich versuchte zu schreien. Ich wollte deinen Namen sagen. Du wolltest auf mich aufpassen. Du wolltest immer bei mir sein. Jetzt. Genau jetzt. Ich brauche dich. Ich will den mund aufmachen doch es tat zu dolle weh. Der regen kühlt den schmerz ab. Ich war froh. Der schmerz in der Brust verschwand. Es war ein pochen. Die schmerzen die ich gerade habe sind mir egal. Hauptsache nicht in der Brust. Ich versuchte zu atmen. Jeder Atemzug tat weh. Ich hörte stimmen ich wollte schreien. Aber ich wollte hier auch liegen bleiben. Den ich fühlte mich wohl. Dann machte ich den mund auf. Ich bekam keinen ton raus. Ich hörte seine stimme. Die andere stimme erkannte ich auch. Es war genau wie damals. Wir drei. Hier gingen wir damals auch lang. Die schritte wurden leiser sie gingen von den schienen. Ich hörte nun seine stimme ganz nach. Er kommt. Sagte er. Ich verstand es nicht. Ich hab überlegt was er meint. Dann begriff ich. Es war gleich alles vorbei. Doch er ist hier. Zufall? Schicksal? Egal ich hasse ihn. Ich will es nicht. Seine stimme war jetzt ganz nah. Ich sah seinen schatten. Ich hörte sein liebliches lachen. Es wurde hell. Genau in dem Moment passierte was das ich nicht wollte. Ich fing an zu weinen. Der schmerz war weg. Ich war befreit. Ich hörte seine stimme noch mal. Hörte sein lachen. Das licht kam näher. Dann sah ich seine Augen. Seine tiefen Augen. Dich mich immer schwach machten. Mein blick wurde ganz klar. In seinem Gesicht war etwas was ich nicht kannte. Er weinte ich kniff die Augen zu. Er schrie mich an. Steh auf komm da weg. Ich wollte antworten. Doch es kam keinen ton. Ich versuchte zu reden es ging nicht. Er wollte auf die schienen kommen. Sein Freund hielt ihn davon ab. Sein nicht traurig. Ich konnte reden. Du hast versprochen du bist da und du hast es gehalten. Es tut mir leid. Ich liebe dich. Egal wie sehr du mir wehgetan hast. Auch wenn du sie liebst. Ich atmete einmal ganz tief. Es tat alles weh. Das licht war jetzt ganz nah. Es tut mir leid für mich ist es zu spät.
Mittwoch, 7. November 2012
Ich würde es dir gerne mitteilen. Dir sagen, dass es endgültig ist. Das ich dorthin verschwinden werde. Ich habe es nicht geschafft. Ich konnte dem Druck nicht stand halten. Ich war nicht stark genug. Es tut mir leid. Doch nun führt mein Weg direkt in die Klinik. Morgen, wenn die Uhr die siebte Stunde am frühen Morgen schlägt, dann werde ich fort sein. Sie werden mich da behalten und wenn ich wieder raus komme, werde ich glücklich sein. Ich werde all den Schmerz vergessen haben. Vorher werde ich dort nicht wieder rausgehen. Sobald ich den ersten Schritt in die Klinik getan habe, werde ich nicht mehr flüchten. Ich ziehe das nun durch. Doch glaube mir, auch wenn du das hier nicht lesen wirst. Ich werde an dich denken und mir sagen, dass du es dir so gewünscht hättest. Du würdest mir nun sagen, dass ich stark bleiben sollen. Das ich es für dich tun soll und wenn ich dich gar nicht mehr an meiner Seite habe, tue ich es ein Stück für dich.
Ich gib was geht, Kevin <3
Ich gib was geht, Kevin <3
Dienstag, 6. November 2012
Jetzt kommst du zu mir & sagst mir du seist stolz auf mich? - Jetzt, wo es zu spät ist? Ich habe die Hilfe nicht freiwillig geholt. Sie wurde mir zugeordnet liebste Mama. Du brauchst mir nicht zu sagen, dass du dir schon Sorgen gemacht hast. Du hast es noch nie. Du hast mich verlassen. - schon vor Jahren. Du hast mich weggegeben. - mit gerade einmal 16 Jahren. Kommt echt gut rüber.. so mit ganz viel Liebe & so, nä? Verarsch mich doch nicht. Lüg mich nicht an! Lüg dich doch nicht selber an, Mutter. In deinen Augen hast du keine Tochter mehr. Es waren deine Worte! Ich werde sie nie vergessen. Und ich werde auch nie vergessen wie weh du mir getan hast. Von mir aus bereue es & sag das ich lüge. Das ich unfair bin & nicht das Recht habe so über dich zu reden und darüber zu urteilen. Behaupte all das ruhig weiter. Nur bitte, sag mir dann nicht das du dir Sorgen machen würdest. Es stimmt nicht & ich werde dich auch so lieben & respektieren. Was heißt lieben? Du bist einfach meine Mutter. Und dieses Gefühl wird nie verschwenden. Diese Art von Liebe meine ich. Doch für all das was du mir angetan hast verachte ich dich! Ich werde es dir nie ins Gesicht sagen und ich werde nie meine Hand vor dir heben, so wie du vor mir.. doch für mich selber, werde ich immer wissen was für eine Mutter ich hatte. Und was für eine verhurte Kindheit. Ich kann es gar nicht oft genug sagen. So lange & so oft habe ich mir eingeredet, dass ja alles okay sei. Das ich mir das ja nur einbilde. Doch das kann ich nicht mehr. Es ist eben nicht so einfach alles bunt & schön auszumalen, wenn es so offensichtlich ist. - das es nicht so war. Im Gegenteil. Ich werde es nie vergessen ..
Ich bin nicht stolz drauf. Wirklich nicht. Doch für mich gibt es nur noch diesen einen Ausweg. Er lässt mich für diesen kurzen Moment frei sein. Frei von all den Schmerzen & all der Trauer die ich in mir trage. Mit meinem Blut, dass aus den Schnittwunden fließt, verschwindet auch für kurze Zeit all das was mich bedrückt. Natürlich tut es weh, doch es beweißt mir das ich noch lebe. Die klaffenden Wunden zeigen mir, dass ich noch nicht völlig gefühlslos bin. Es ist nicht zu beschreiben. Ich kann euch nicht sagen was mich bedrückt. Kann euch nicht sagen was mit mir los ist und auch nicht wie es mir geht. Es geht mir einfach scheiße & nein - daran könnt ihr auch nichts ändern. Ich weiß.. ihr würdest es gerne, aber ich weiß einfach nicht wie. Damit muss ich wohl alleine zurecht kommen. Doch irgendwann, wenn mir auch diese Momente nicht mehr reichen werde ich all dem ein Ende setzen. Ich wurde heute gefragt, ob ich schon einmal an den Tot gedacht habe. Und mir überlegt habe welche Wege es gibt mir das Leben zu nehmen & auch es zu tuen. Ich war ehrlich. Gott verdammt, ich war ehrlich! Ich habe diese fragen mit JA beantwortet. Und ich war bei weitem nicht stolz drauf. Ich wollte weinen & meinem Schmerz freien Lauf lassen. Doch ich habe es unterdrückt. Ich will doch stark sein ...
Montag, 5. November 2012
Sonntag, 4. November 2012
Du wirst es nicht verstehen. Du wirst es nie verstehen können, ob du es nun behauptest oder nicht. Keiner von denen wird es jemals verstehen können. Sie haben keine Ahnung von all dem was ich erlebt habe. Sie wissen nicht wieso ich so bin, wie ich bin. So sensibel & verletzlich. Ich bin stark. Das bin ich wirklich.. aber im inneren tut mir das alles weh.Es wird niemals soweit kommen, dass ich jemandem zeige wie hart mich das alles trifft. Ich werde immer auf stark machen & so tuen, als würde mich das alles gar nicht jucken. Ich ignoriere die Schmerzen, lüge mich selbst an & halte dem Druck stand. Doch irgendwann wird es dann wieder so weit sein, dass ich nicht mehr weiter kann. Jeder Schritt tut mir weh, weil diese Gedanken an all das Negative mich fertig machen. Ich kann noch so sehr versuchen gegen an zu kämpfen. Irgendwann ist es einfach genug & ich muss es zulassen. Den Schmerz. Die Trauer & letzt endlich auch meine Tränen. Ich weiß, dass ich meinen Körper schade & meiner Seele auch nichts gutes damit tue, aber es geht nicht einfach. Dieses depressive Mädchen will ich einfach nicht mehr sein. Man soll mich nicht mehr mit traurigen Augen ansehen, als wäre ich hoffnungslos verloren. Das will ich nicht sein! Ich halte dem Druck stand & zeige allen das ich mir nichts anhaben lassen werde. Solange ich mit meiner Klinge, dem Schmerz entfliehen kann komme ich klar! Dieser kurze Augenblick, in dem ich mein Blut aus meinem Körper laufen lasse - er tut mir so gut. Er bringt mich runter & lässt mich durchatmen. Nur dann, kann ich die sein, die ich wirklich bin. Wie das kleine Mädchen, dass ich damals war. Bevor das alles begann. Bevor mir weh getan wurde. Bevor ich verlassen wurde. Und bevor ich alleine klar kommen musste. Ihr wart nie für mich da! Du hast dich ab diesen einen Abend ein Dreck um mich geschert. Ich war dir einfach nichts mehr wert. Und heute? Heute gibst du mir die Schuld an allem. Daran, dass alles schlecht lief. Ich habe dein Leben versaut. Ich habe dir dein Unglück beschert. All das gibst du mir zu spüren. Tag für Tag. Doch Mama? Denkst du manchmal noch an die Tage, an denen ich dem Druck stand gehalten habe. Als kleines zierliches Kind. Verdammt, Mutter? - ich war noch ein Kind & ich habe meine Mutter gebraucht. Doch du konntest mir nur schmerzen zufügen. Jeden Abend lag ich weinend im Bett und versuchte dem Druck stand zu halten. Selbst dann, als ich mich in mein Bett verkroch und leise vor mich hin winselte hast du mich angepackt, angeschrien & fertig gemacht, weil du der Meinung warst ich solle nicht rumheulen und stark bleiben. Du hast jeden Tag von mir verlangt, dass ich dem Druck stand halte. Du hast mich gelehrt alleine klar zu kommen. Doch Mama? Es war zu früh. Ich war zu jung & brauchte deine Hand. Du hättest mich leiten sollen, doch statt dessen bekam ich alles ab. Deine Hand, sie hat mir weh getan. Beschützen! - das hätte sie tun sollen, doch statt dessen hat sie meine Schmerzen verursacht. Es war dir egal. Du hast darüber gelacht & geflucht. Ich war eine Schande für dich. In deinem Mund klang ich immer schrecklich. Und von Tag zu Tag wurde es immer schlimmer. Irgendwann war ich dann nicht einmal mehr deine Tochter. Hörst du dir zu, wenn du über mich sprichst? Tut es dir weh, wenn du meinen Namen in den Mund nimmst. Denkst du dann an all diese Taten. An all das was du mir angetan hast. Oder ist es für dich schon wie vergessen? Ich werde sie nie vergessen können. Ich trage sie an meinem Körper, als Narben mit mir herum. Du bist nicht an allen Narben schuld, aber ist das nicht auch unwichtig? Oh, ich vergaß. Dir war es sowieso egal, als ich anfing im Hochsommer mit Pullover rumzulaufen, weil ich mich für die Narben geschämt habe. Ich wollte nicht das du weißt, dass ich nachgegeben habe. Das ich es nicht mehr ausgehalten habe. Das ich dem Druck nicht mehr stand gehalten habe. Du hast mir eingeredet es wäre meine Aufgabe ohne Liebe klar zu kommen. Ohne Aufmerksamkeit und ohne Hilfe. Meine Kindheit war nicht schön. Es tut mir leid, dass ich das sage Mama. Ich wünschte, ich könnte mich an Tage erinnern, an denen wir zusammen gelacht haben. An dem wir Spaß zusammen hatten. Doch Mama? Solche Tage gibt es für mich nicht. Ich kann mich an keinen solchen Tag erinnern. Ich konnte gerade einmal einen klaren Satz reden, Gedanken denken, Weg laufen und Menschen anschauen, als du mich schon alleine gelassen hast. Du sagst ich sei unfair. Ich hätte nicht das Recht so darüber zu urteilen. Und ich hätte keine Ahnung was wirklich passiert ist. Doch Mama? Ich weiß es. Ich war noch jung, zu jung um alleine durch die Welt zu laufen. Doch ich habe verstanden, was zu Hause ablief. Ich konnte es nie vergessen & nun wird mir das alles bewusst. Seit Jahren schon habe ich verstanden was geschah, in den Jahren, als ich meine Kindheit verlor. Doch es rechtfertigt nichts von alledem, was du getan & gesagt hast. 16 Jahre jung & von der Mutter verlassen. Meine Kindheit, sie war grauenvoll. Ich kam alleine klar. Keine Ahnung wie, aber ich habe es geschafft. Ich habe es überlebt. Und ich bin stolz drauf. Ich kann immer noch sagen - du bist meine Mutter. Ich kann dich nicht hassen, obwohl ich wegen dir nun hoffnungslos verloren bin. 16 Jahre jung & von der eigenen Mutter abgeschoben. Du hast mich vor die Tür gesetzt. Wolltest mich nicht mehr sehen. Hast gesagt, ich sei nicht mehr Tochter. Sie hätte keine Tochter mehr. Ich bin durch die Straßen gestreunert ohne Sinn & Verstand. War wie gelähmt. Doch, ich wusste wir werden uns wieder sehen. Ich habe eine Unterkunft gefunden und habe neue Eltern bekommen. Sie haben mich aufgefangen und zu ihnen gebracht. Es hieß dort sei ich gut aufgehoben. Ich bekam ein Bett & alles nötige zum Leben. Liebe bekam ich von meiner neuen Mutter nicht. Doch das war mir egal. Ich war dran gewöhnt und wollte es auch anders gar nicht haben. Hätte ich mich nicht wohl gefühlt. Ich bin zu dir gefahren. Habe dich vermisst. Mama? Ich habe dich vermisst! Doch es war dir egal. Es hat dich nicht sonderlich gekümmert, als ich vor deiner Tür stand. Die ganze Zeit über bei meinen neuen Eltern habe ich mich still & ruhig verhalten. Ich habe unendlich viel nachgedacht und nur selten mal eine Nacht durch geschlafen. Irgendwann kam ich zu dir zurück. Sie packten meine Sachen in das Auto von meiner Pflegemutter und sagten morgen müsste ich Abschied nehmen - es würde wieder zurück gehen. Ich dachte an die Momente zurück wo meine Mutter die Hand vor mir erhoben hat & musste mir die Tränen verkneifen. Ich war oben in meinem Zimmer.. die letzten Sachen fanden ihren Platz in den Kartons. Die Bilder von der Wand. Es hat Überwindung gekostet sich nicht dagegen zu wehren. Sie sagte, sie wünsche mir viel Glück mit meiner Mama & ich konnte nicht mehr. Ich habe geweint. Einfach nur geweint. Nicht darüber geredet, obwohl sie es wollte. Doch ich habe geschweigt. Ich habe denen nichts erzählt Mama. Sie wissen nichts von all dem. Du hast mir immer gesagt, es sei unfair und nicht richtig was ich sage. Es sind meine Schmerzen, also muss ich auch damit zurecht kommen. Ich bin raus gelaufen. Irgendwohin um mich zu beruhigen. Ritzen konnte ich mich nicht. Wieder im Haus drin gewesen, überkam mich die Angst. Ich flüchtete ins Bett und habe kein Wort mehr gesagt. Am Morgen darauf. - Das Auto war bereit zum Aufbruch. Ich stand neben dem Baum, der seine Blätter so schwungvoll zu Boden fallen lies. Ich schaute das Haus an und schloss meine Augen. Ich stellte mich innerlich auf den Schmerz ein, der wieder kehren wird. Ich verabschiedete mich selbst von der Ruhe, die sich über die Zeit hinweg in mir angesammelt hatte. Sie wird verschwinden, sobald Mama wieder etwas böses sagt. Etwas was mir Schmerzen bereiten wird. Ich stand da und musste meine Zuflucht verlassen und zurück zu ihr. Sie sagte, sie hat sich gebessert.. doch ich hätte mir denken können, dass es nicht lange dauern wird bis es wieder von vorne los geht. Ich nehme das kleine Mädchen in den Armen, dass ich mich ziemlich ins Herz geschlossen hatte und sagt ihr Lebewohl. Ich stieg ins Auto und winkte meiner kleinen Pflegeschwester aus dem Fenster zu. Ich brachte ein Lächeln auf um ihr zu zeigen: Mir geht es gut. Ich wollte nicht, dass sie denkt ich gehe mir Schmerzen. So sollte sie mich nicht in Erinnerung behalten. Und so fuhr ich den Weg zwischen den Feldern entlang Richtung mein zu Hause. Es war schon lange nicht mehr mein zu Hause. Doch, so soll es nun einmal sein. Sie sagten es sei das Beste für mich. Also, wenn das nun wirklich das Beste für mich ist - beschwere ich mich nicht.
Ich halte dem Druck stand ...
Ich halte dem Druck stand ...
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