Montag, 1. Oktober 2012
Ich hasse nicht dich, sondern das was du mir angetan hast. Wie du es mir angetan hast. Mit so viel Schmerz & Leid. Das mutest du mir wirklich zu? Nach allem was war, stellst du dich eiskalt vor meine Haustür und sagst so geht es nicht mehr weiter?. Lügst mir dann auch noch ins Gesicht & sagst es liegt nicht an mir. Ich wusste es. Mein Bauchgefühl hat mich noch nie getäuscht. Ich habe es dir gesagt. Nicht nur einmal. Nicht nur zweimal. Nein! - Mehrfach. Du solltest dir sicher sein, bei deiner Entscheidung. Ich wollte nicht verletzt werden. Vertrauen.. ich sollte dir vertrauen. Das sollte ich tun. Ich sollte dir & deinen Worten vertrauen. Es ging mir nicht gut dabei. Ich habe gegen mein eigenes Bauchgefühl angekämpft, weil ich dich liebe. Ich wollte dich nicht verlieren und schon gar nicht wahr haben, dass du mir doch nur wieder weh tun wirst. Es hätte mir klar sein müssen. War es das nicht eigentlich auch? Habe ich dir nicht oft genug gesagt es soll nicht so enden? - Ich habe es gewusst. Wollte es aber nicht wahrhaben. Meine eigene Schuld? Kann schon sein. Es kann nicht sein, dass du dir das erlaubst? Das du mir sagst ich bin so ein Miststück und sagst mir dann eiskalt "Tja, so ist das eben. Tut mir leid." Während ich mit verweinten Augen vor dir stehe. Dich angucke und nach Hoffnung suche. Vergeblich. Du lässt mich stehen. Lässt mich in der Kälte dort stehen. Steigst in dein Auto und fährst von meiner Auffahrt. Ohne ein Wort. Es ist dir egal. Ich bin dir egal. Du tust so, als würde es dich bewegen. Doch ich weiß es. Du brauchst mir nicht vor zu machen. Mir ist bewusst, dass es dich nicht kümmert. Wie es mir das Herz zerbrach. In dem Moment, in dem du mich verlassen hast. Es kümmert dich nicht. Es wird dich auch nicht kümmern, wenn ich schon nach ein paar Tagen am Ende bin. Ich kann es spüren. Ich werde dagegen ankämpfen. Versuchen es nicht an mich heran zu lassen, doch ich werde versagen. Bitterlich versagen, weil ich dich liebe. Dich liebe & brauche. So lange habe ich um dich gekämpft und dann stellst du dich ohne Reue vor mich & sagst mir du willst sie zurück. Du liebst sie. Und mich nicht mehr. Es war ein Fehler. Du wolltest das nicht. Du warst dir sicher. Du kannst für deine Gefühle nichts. Es ist eine Lüge, denn SO kann man sehr wohl etwas für seine Gefühle. Diese Briefe. Du hast dich in meine Briefe verliebt. Nicht in mich. Eines Tages wird dir klar werden, dass genau ich dieses Mädchen bin was in diesen Briefen versucht hat mit dir zu reden. All' diese Worte. Sie kamen so tief aus meinem Herzen. Immer wieder sage ich mir: "Haut dir jemand auf die Linke - halt auch noch die Rechte hin!" - Doch, ich kann nicht mehr. Ohne ein großes Drama draus zu machen. Gott? Ich kann nicht mehr. Alles habe ich gegeben um dich wieder zu bekommen. Um deine Liebe wieder spüren zu dürfen. Nun schiebst du einmal eine Nummer mit mir und Ende? Mehr nicht. Habe ich das verdient? Bin ich dir mehr nicht mehr wert? War es das, wofür ich gekämpft habe? Bist du stolz darauf, mich so hilflos zurück gelassen zu haben. Du bist gefahren. Mit dem Gedanken, dass ich dir unrechtes getan habe. Das ich unrechtes zu dir gesagt habe. Es war nur ein Gedanke. Doch er hat sich regelrecht in meinen Kopf eingebrannt. Ich konnte ihn spüren. Wie er über deine Lippen glitt und an meinen Tränen zerbrach. Ich war nochmal draußen, kam wieder. Auf dem Weg zu meiner Haustür sah ich auf den Parkplatz. Wo dein Auto stand. Schon so oft. Wie du da standest. Wie ich mich schon so oft gefreut habe dich zu sehen. Wie ich dir am liebsten immer wieder in die Arme gesprungen wäre. Vor Freude. Vor Liebe! Die Tränen werden stärker. Kann kaum noch Tippen, geschweige denn Lesen. Doch es stört mich nicht. Sie tuen weh. Sie laufen an meiner Wange entlang und brennen sich in meine Haut hinein. Doch es stört mich nicht. Sie beweisen mir, dass meine Liebe echt ist. Das ich dich liebe. Nur dich! Das ich lebe. Nur für dich! Ich stand da, es war dunkel. Ich sah deinen Schatten. Sah vor meinen Augen wie du vor ein paar Minuten noch da standest und mir gesagt hast, dass du mich nicht liebst. Das ich nicht gut genug für dich bin. Das ich dir nicht genüge. Das es ein Fehler war. Ich denke daran was ich dir gesagt habe. Was ich dir alles an den Kopf geschmissen habe. Ich bereue es. Aber nicht, weil es nicht ernst gemeint war. Sondern weil ich Angst habe dich zu verlieren. Ich will dich nicht verlieren. Habe ich zwar schon, aber ich will es nicht! Es tat mir weh. Ich schaute ins nichts. Und das war das was du mir hinterlassen hast.- Nichts. Nichts, außer Schmerzen. Und wie ich so da stand und einen Schritt nach vorne wagte ging das Licht an. Ich blinzelte, schaute zu deinem Platz und sah nichts. Ich merkte, dass du weg bist. Das es zu spät ist. Das ich dich verloren habe. Für immer. Du liebst mich nicht. Ich liebe dich. Es war alles umsonst. Die ganzen Monate voller Selbsthass, waren Verschwendung. Ich habe alles durchgestanden, weil ich die Hoffnung nicht aufgeben wollte dich wieder zu bekommen. Dich wieder an meiner Seite haben zu können. Was habe ich denn schon getan? Meine Fehler. Sie sind harmlos. Überleg mal. Sie sind harmlos. Man kann es wirklich nicht anders sagen. Sie gehören zu mir. Sie machen mich zu dem Menschen, der ich bin. Den du liebst. Geliebt hast. Zu tiefst geliebt hast. Es wird der Tag kommen, an dem ich einsehen werde dich verloren zu haben. An dem ich es schaffe, zu akzeptieren das du mich nicht mehr liebst. Ich weiß nicht wann, aber ich weiß das es irgendwann soweit sein wird. Bis dahin muss ich stark bleiben. Bis dahin muss ich versuchen stark zu bleiben. Du kannst nicht verstehen wie stark meine Liebe zu dir ist. Du kannst nicht verstehen was für Schmerzen das sind. Du weißt nicht was für Verlustängste ich habe. Du weißt nicht was ich durchgemacht habe. Was ich alles erlebt habe. Meine Kindheit. Du weißt nichts davon. Nichts von all dem weißt du. Hast keine Ahnung was mich zu dem gemacht hat was ich heute bin. Was mir wieder fahren ist. Was mir in all den Jahren so weh getan hat. Was mich so verändert hat. Du würdest es verstehen, wenn du es wüsstest. Doch es sitzt tief. Tiefer, als ich je in mich selbst hinein blicken könnte. Tiefer, als je ein Mensch in mich hineinen gehen könnte. Das bleibt sitzen. das prägt. Ein Leben lang. Diese Bindungsängste. Vertrauensängste. Diese Verlustängste. Diese Minderwertigkeitskomplexe. Diese Art die ich habe. Diese Verhalten, dass ich an den Tag lege. Für all das gibt es eine Erklärung. Eine die sich über mehrer Jahre hinweg zieht. Eine, die mich in meiner Kindheit begleitet hat und mich nun ein Leben lang verfolgt. Meine Gedanken, sie sind voll von diesen Momenten. Doch das musst du nicht wissen. Das sollst du nicht wissen. Du sollst nur wissen, dass es mir weh tut. Mehr, als du dir vorstellen kannst. Mehr, als du verkraften könntest. Stell es dir einfach mal vor. Ein Schmerz, der so groß ist das du daran zerbrechen würdest. Wort wörtlich. Zu Boden zerbrechen würdest. Mit Tränen in den Augen und einem Gefühl vom Ende. Einem Schmerz, dem du nicht stand halten kannst. Und nun denk zurück an meine Augen. In die du hinein gesehen hast in so vielerlei Momenten. Wie zerbrechlich und sensibel ich bin. Nun denk daran, dass ich es aushalten muss. Ich, dass kleine zierliche Mädchen. Was versucht sich stark zu machen. Was versucht stärker zu sein, als sie je sein werden kann. Was versucht dem allem gegen über zu treten. Ich versuche dir gegen über zu treten! Dir stand zu bleiben. Deinen Worten, die mich so hart treffen. Sie zerstören mich. Du hast mich zerstört. Doch weiß du was? Ich liebe dich und ich würde es wieder versuchen. Wieder riskieren. Immer wieder und wieder, denn es ist Liebe. Timo? Es ist Liebe. Unendliche Liebe.
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