Freitag, 29. Juni 2012

Vor ungefähr 200 Jahren verriet Benjamin Franklin der Welt das Geheimnis seines Erfolges: "Was du heute kannst besorgen", meinte er, "das verschiebe nicht auf morgen." Das ist der Mann, der auch die Elektrizität entdeckte. Man würde meinen, dass mehr von uns auf das hören, was er zu sagen hatte.
Ich weiß nicht, warum wir Sachen auf die lange Bank schieben, aber wenn ich raten soll, dann hat es wohl viel mit Angst zu tun. Der Angst vor dem Versagen, vor Schmerzen, der Angst davor zurückgewiesen zu werden. Manchmal ist es nur die Angst davor, eine Entscheidung zu treffen. Denn was ist, wenn man falsch liegt? Und einen Fehler macht, den man nicht zurücknehmen kann?
Egal wovor wir Angst haben, eines ist mit Sicherheit wahr: Wenn das Abwarten schließlich mehr weh tut als die Angst davor eine Sache anzupacken, fühlt man sich, als würde man einen riesigen Tumor mit sich herumtragen.

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